Suchen Sie vielleicht nach einem verlässlich erstklassigen Olivenöl?
Dann sind Sie bei mir richtig!
und versorge Sie mit einem griechischen Olivenöl der Spitzenklasse aus nachhaltigem Anbau, direkt aus meinem eigenen Lebensumfeld in der Mani
in direkter Frei-Haus-Lieferung auf Jahres-Bestellung.
= extra nativ
= sortenrein
= naturrein
= chemiefrei
= unverschnitten
= Güteklasse 1 A
Die Oliven zu unserem erstklassigen nativen Olivenöl extra wachsen auf der mittleren Landzunge des Süd-Peloponnes. Das Gebiet ist unter dem Namen "Mani" (im Verwaltungsbezirk Lakonien) weithin bekannt.
Hier - konkret in der Gemarkung Mavrovouni bei Gythio - haben wir unseren eigenen Grundbesitz mit rund 180 Olivenbäumen auf 11.000 m² - ein kleiner Hügel ca. 900 m Luftlinie vom Meer entfernt, dessen Ertrag unser limitiertes Premiumöl ergibt.
Ringsum haben wir, zusammen mit unserem Kompagnon Dimitris aus der Nachbarschaft zu uns, weitere Olivenhaine teils in Pacht, teils unter Bewirtschaftungsabkommen, d.h. wir beernten insgesamt ca. 6.000 Olivenbäume.
Die Olivenöle der Mani genießen das Ansehen, zu den besten Ölen der Welt zu gehören. Die Anbaulagen in Form idealer Hügellandschaft, die Olivensorte "Koronejiki", die traditionellen Anbaumethoden und vor allem das optimale Klima sorgen für eine außergewöhnliche Qualität in nährwertstofflicher wie in geschmacklicher Hinsicht.
Die Region "Mani" blickt auf eine lang anhaltende Olivenanbau-Tradition zurück. Die Olivenölkultur ist ihr Hauptwirtschaftszweig. Industrie gibt es hier außer der olivenverarbeitenden nicht. Selbst der Tourismus hält sich in engen Grenzen. Mangels guter Anbindung und Infrastruktur finden sich fast ausschließlich Individualurlauber hier ein. So ist die Mani ein noch weitreichend unberührtes Gebiet in jeglicher Hinsicht.
Die Olivenernte für unser Öl beginnen wir alljährlich gegen Ende Oktober; sie zieht sich je nach insgesamter Wetterlage maximal bis Ende Januar hin.
Das ganze Ernteprocedere beginnt mit dem Anheuern der Arbeitskräfte. In unserer Region sind das fast ausschließlich hier integrierte Männer und Frauen albanischer Herkunft, die auf Tageslohnbasis für die jeweilige Erntesaison engagiert werden.
Zunächst werden die Ernteutensilien und -werkzeuge vorbereitet, als da sind: die Netzplanen und die Jutesäcke. Im Übrigen Kettensägen und Rüttelgeräte und nicht zuletzt die Transportfässer, mit denen das Öl am Ende jeweils von der Presse in unser Hauslager und in die dortigen 500- bis 1.000-L-Fässer befördert werden, welche allesamt vorher nochmal eine gründliche Hochdruck-Waschung erfahren.
Das Ernteteam legt los mit dem Auslegen mehrerer der riesigen Netzplanen unter einer ganzen Gruppe an vier-fünf Bäumen, woraufhin es mit der Sägerei los geht.
Denn die meisten der tragenden Zweige, teils sogar richtig dicke Äste eines jeden Baumes, werden abgesägt. Der Baumbeschneider muss wissen, was ab kann bzw. muss und was nicht. Das Olivenbaum-Beschneiden gilt als eine Kunst oder gar Wissenschaft.
Die Helfer schleifen die abgeholzten Äste in die Nähe der Rüttelmaschine, die zentral positioniert steht auf den Netzplanen und mittels derer die Oliven abgekämmt werden, wovon die meisten über ein Bodenblech in dem an die Maschine angehängten Sack landen. Der fliegende Rest der Oliven landet idealerweise auf den Netzenplanen.
Was an tragenden Ästen vom Beschneider am Baum belassen ist, wird mittel Stiel-Rüttlern durchgekämmt, so dass die Oliven ebenfalls auf den ausgelegten Netzen landen.
Nachdem so eine ganze Anzahl an Bäumen seine Oliven gelassen hat, werden diese gehäuft, vom Gröbsten and Zweigen handverlesen und sodann in einen um den anderen Jutesack befördert.
Die Mühle, in der unser Öl gepresst wird, ist ein kleiner, bäuerlicher Genossenschaftsbetrieb, in welchem Dimitris persönlicher Teilhaber ist und der über eine moderne 3-Phasen-Ölpresse verfügt. Hier landen die Oliven aus den Säcken zunächst über einen Trichter auf einem Förderband, wo in einem Rüttel- und Sauggang alles, was den Sammlerhänden an Blättern, Kleingeäst und Splitterholz entgangen ist, abgesaugt wird, bis die Oliven 'im Alleingang' ein sprudelndes Wasserbad erreichen.
In ihrem gewaschenen Zustand fallen die Öloliven in ein geschlossenes Zertrümmerungs- und Zermalungsmodul, wo sie samt ihrem Kern zu einer groben Paste verbreit werden (sog. Kollergang). Diese Paste wird sodann auf einzelne Module verteilt, wo sie gut für ca. eineinhalb Stunden gleichmäßig zu einem feinen Brei verrührt (malaxiert) wird.
Die eigentliche Abtrennung des Olivenöls geschieht im Zentrifugalextraktor (Dekanterprozess), der die Maische in Öl sowie Trester und Wasser trennt, im Gegensatz zu Vorgängermethoden ohne Wasserzugabe auskommt und entsprechend weniger Abwasser produziert.
Am Ende ergießt sich das flüssige Gold in die transportablen Inox-Behälter zu 50 Litern, in welchen es in unser Lager und dort in die unterschiedlich großen Edelmetallfässer (zwischen 200 und 1.000 Liter Fassungsvermögen) verbracht wird. Darin kann sich das Öl in den Monaten bis zur Abfüllung in Ruhe klären durch natürliche Absetzung der Fruchtfleisch-Bestandteile auf dem Fassboden.
In Edelstahl-Transportbehältern wird das frisch gepresste Öl sofort in der Lager- und Abfüllhalle "Liakakos-Estate" unseres Nachbarn Dimitris in große Edelstahl-Fässer verbracht, wo das Öl unter Stickstoffabschluss sich in Ruhe absetzen kann über die Dauer von mindestens 3 Monaten und sich somit auf natürliche Weise klärt. Denn wir filtern das Öl bewusst nicht. Aus den Fässern pumpen wir von oben nur das naturgeklärte Öl ab, die Absatzstoffe verbleiben am Fassboden.
Die Abfüllung in die endgültigen Gebinde geschieht vor Ort, ebenfalls im Firmengebäude "Liakakos-Estate" mittels entsprechender halbautomatischer, programmierbarer Abfüllapparatur.
Die Aufbringung der Etiketten auf die Flaschen vollzieht ein Etikettiermaschinchen, auf die Kanister geschieht das von Hand.
In die passenden Kartons verbracht, landet alles auf Euro Paletten gestapelt, gut rundum zellophaniert, um in den bestellten LKW verladen zu werden und damit erst bis nach Athen und dann weiter nochmals umverladen auf einen Sattelzug bis nach Deutschland kutschiert und in mein Verteilerlager bei Darmstadt verbracht zu werden.
Ich vertreibe meine Produkte ausschließlich an Privatkunden, direkt und nur auf einmalige Jahreslieferung frei Haus und zwar in:
- Deutschland
- Österreich und
- der Schweiz (Wein hier ausgenommen).
Bestellen können Sie bei mir folgendermaßen immer bis spätestens Ende März:
ganz formlos per E-mail getextet
oder
mittels des hier abrufbaren Preis-Bestellblatts
oder aber
per Online-Bestellformular über den Einkaufswagen ganz oben in der Menüleiste.
Die Übersicht über unsere Produkte und Preise finden Sie hier als PDF zum download: